zu seelischer Gesundheit und Recovery

Donnerstag & Freitag, 27. & 28. März 2014

Symposium Schwerpunkt

Recovery als Gewinn für Psychiatrie und Gesellschaft

Der Kongress konnte im Frühjahr 2014 erfolgreich durchgeführt werden. Unter dem Register Program finden sie ab sofort ausgewählte Handouts von Referaten und Workshops des Kongresses.

Wir begrüssen Sie herzlich zum 2. Internationalen Psychiatriekongress zu „Seelischer Gesundheit und Recovery“.

Ziel dieses Kongresses ist die Etablierung eines breiten, interdisziplinären Diskurses über Recovery und seelische Gesundheit in der Psychiatrie. Die Veranstaltung ermöglicht einen Blick aus verschiedenen Perspektiven auf das Thema Recovery und seelische Gesundheit. Dies geschieht aus Sicht der Wissenschaft, der Praxis, der Gesellschaft, der Erfahrenen und Angehörigen und soll (theoretisches) Wissen aus Forschung, aktuelle Informationen und Praxiserfahrungen vermitteln. Weiterhin soll sie die internationale Zusammenarbeit und Vernetzung fördern.

Der Kongress ist trialogisch ausgerichtet: Psychiatrieerfahrene – Betroffene sowie Angehörige – und psychiatrisch Tätige kommen zu Wort. Er richtet sich gleichermassen an ÄrztInnen, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, Pflegefachpersonen, TherapeutInnen und GesundheitspolitikerInnen.

Der Kongress umfasst Vorträge, Diskussionsforen und Workshops zu theoretischen und praktischen Aspekten der Thematik, zu Evaluations-/Forschungsmethoden und –ergebnissen und zu innovativen Projekten sowie Erfahrungsberichte. Wir würden uns freuen, Sie im März 2014 in Bern begrüssen zu dürfen.

Im Moment sind wir daran, die Inhalte des 2. Kongresses zu konzipieren. Abstracts können ab ca. Mitte Juni 2013 eingereicht werden. Bis dann sind die Inhalte auf dieser Seite publiziert.

Wir machen sie an dieser Stelle gerne auf das Buch “Recovery in der Praxis” aufmerksam.

http://www.psychiatrie-verlag.de/buecher/detail/book-detail/recovery-in-der-praxis.html

Es besteht u.a. aus Beiträgen aus dem 1. Kongress und wäre ohne diesen nie entstanden.

Wir trauern um Dr. Christoph Abderhalden

Christoph Abderhalden starb im März 2013 an den Folgen seiner schweren Krebserkrankung.  Sein grossen Engagement in der Psychiatrie und der psychiatrischen Pflege hat zu vielen Innovationen und nachhaltigen Veränderungen beigetragen – dies vorallem auch durch seine herausragende persönliche und menschliche Zugewandtheit. Der Dialog zwischen Fachleuten und Erfahrenen war ihm immer ein grosses Anliegen. Neben vielen anderen Tätigkeiten war er massgeblich daran beteiligt, diese Kongresssreihe ins Leben zu rufen und zu gestalten. Seine Gedanken und Ideen werden uns weiter begleiten.  Danke Chris! Dieser Kongress sei Dir als Person und deiner Arbeit gewidmet.

Im Namen des Kongresskomitees

Das Kongresskomitee:
  • Christian Burr, Bereichsleiter Pflege, UPD Bern
  • Santo Casablanca, Sozialarbeiter Familienpflege, UPD Bern
  • Sibylle Glauser, Leiterin Beratungsstelle für Angehörige, UPD Bern
  • Anna Hegedüs, Mag., wiss. Mitarbeiterin, Abteilung Pflegeentwicklung- und forschung, UPD Bern
  • Holger Hoffmann, Priv.-Doz. Dr.med., Abteilungsleiter UPD Bern und Chefarzt Soteria Bern
  • Volker Roder, Prof.Dr.phil., Leiter AG Therapieforschung, UPD Bern
  • Andrea Winter, Betroffenenvertreterin/Übersetzerin, UPD Bern
  • Gianfranco Zuaboni, MNSc, Leiter Pflegeentwicklung, Sanatorium Kilchberg (ZH)